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Prellball: (VFL Oldenburg)
Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Oldenburg
 
VFL Oldenburg

Rendsburg war am Wochenende des 13. + 14.03. Schauplatz der diesjährigen Norddeutschen Prellballmeisterschaft der Senioren. Für die Mannschaften, die am Samstag anzutreten hatten (Frauen-30 / Männer-40 / Männer-50) hatte das Ganze jedoch zunächst eher den Charakter einer Schwimmhalle - der Regen der vergangenen Stunden hatte sich seinen Weg durch das Dach des Flügels gesucht, in dem sich der Umkleidebereich befand. Sanierungsarbeiten, die eigentlich für den Sommer geplant waren, wurden so ein wenig vorgezogen und auch im Inneren war so mancher mit Eimer und Feudel damit beschäftigt, den letztendlich doch recht reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten.

Für die beiden Mannschaften, die die Farben des VFL Oldenburg bei diesen Titelkämpfen vertraten, waren die erreichten Platzierungen eigentlich das, was im Vorwege zu erwarten war. Die Männer-60, die am Sonntag gemeinsam mit den Vertretern der Frauen-40 und der Männer-30 ihre Spiele ausgetragen haben, konnte ihre Begegnungen gegen den TSV Riemsloh, den Niendorfer TSV, den TV Bremen 1875 und den Rendsburger TSV erfolgreich und recht deutlich für sich entscheiden. Im Halbfinale hatten dann die Bremer vom TV Mahndorf dem Deutschen Vizemeister der vergangenen zwei Jahre nichts entgegenzusetzen, was für den VFL den höchsten Sieg dieses Tages (40 : 28) zur Folge hatte. In ähnlich souveräner Manier hatte sich der anschließende Finalgegner, der Deutsche Meister SV Werder Bremen, in seiner Gruppe und dem folgenden Halbfinale gegen den TV Bremen 1875 durchgesetzt. Und auch im Finale behielten die Bremer die Oberhand und holten den Titel durch einen 35 : 26 Sieg erneut an die Weser. Alles in allem kann man in dieser Klasse von einer Duplizität der Ereignisse des Vorjahres sprechen, denn auch der TV Bremen 1875 wurde wieder Dritter.

Schaut man sich die Ergebnisse in der Frauen-30 an, so scheint sich auch hier nichts besonderes ereignet zu haben. Der abschließende 5. Platz der VFLerinnen entspricht den Erwartungen, obgleich aufgrund der größeren Ausgeglichenheit in dieser Klasse in diesem Jahr ein wenig mehr drin gewesen wäre. Diese Ausgeglichenheit zeigte sich besonders in den Spielen gegen den TUS Schwachhausen, den man an den Rand einer Niederlage brachte, sowie in der Partie gegen den TV Baden, der zum ersten Mal bezwungen werden konnte. Einzig bei der Leistung des MTV Eiche Schönebeck konnte man von einer gewissen Dominanz sprechen.
Was den VFL-Damen dann allerdings im Spiel gegen den TV Grohn wiederfahren ist, stellt alles, was ich in 24 Jahren Prellball bisher erlebt habe, mit Abstand in den Schatten. Die dortigen Ereignisse werfen Fragen über den Sinn des Regelwerkes, die Ausbildung der A-Schiedsrichter, sowie zu Kompetenz und Arroganz gewisser Funktionäre auf. Und genau diese Funktionäre sollten sich dann auch im klaren darüber sein, dass sie es zu verantworten haben, wenn weitere durchaus spielfähige Mannschaften zukünftig nicht mehr antreten, weil ihnen der Glaube an eine sportlich-faire Behandlung verloren gegangen ist.

Zur Erklärung: Es geht hier um keine Ermessensfrage, wie die Beurteilung einer Annahme, eines Schlages oder einer Linienentscheidung - es geht hier um die EINDEUTIGE MISSACHTUNG EINER GRUNDREGEL - einer Grundregel, die selbst für einen Nicht-Prellballer leicht verständlich sein sollte. Was war also passiert? Wenige Sekunden vor Spielende steht es 37 : 36 für die Oldenburgerinnen, die nun Angabe haben. Diese Angabe wird noch gebracht und von den Grohnerinnen lediglich hoch abgeblockt, landet im Spielfeld des VFL Oldenburg und.....Schlusspfiff, während der Ball noch wieder steigt. Reaktion der eindeutig über-forderten Schiedsrichterin:“ Fehler - Vorteil Grohn“. Zu dem Zeitpunkt, als der Ball den Boden ein zweites mal berührte, war das Spiel eindeutig bereits beendet und DER FEHLER BEREITS AUSGESPROCHEN!!! Anschließende verbale Proteste und Nachfragen ergaben lediglich, es hätte sich um eine „Tatsachenentscheidung“ gehandelt - über welche Tatsache hier entschieden worden ist, darüber konnte sie zu diesem Zeitpunkt leider keinerlei Auskunft geben. 30 Minuten später allerdings war dann -wie von Zauberhand (und wohl nach einigen Ratschlägen)- die Erklärung da, dass das Spiel laut ihrer Stoppuhr erst nach der zweiten Bodenberührung beendet war. Ich habe es noch nie erlebt, dass jemand mit einer derart plumpen Lüge so erfolgreich sein kann, denn diese ganze Groteske erreichte ihren Höhepunkt, als wir erfuhren, dass ein formeller Einspruch trotz aller Eindeutigkeit und trotz etlicher Zeugen auf der Tribüne (u.a. Schiedsrichter mit A-Lizenzen) wohl keine Aussicht auf Erfolg hätte. Herzlichen Glückwunsch, liebes Entscheidungsgremium - damit sind Willkür und Parteilichkeit für die Zukunft Tür und Tor geöffnet. Wenn Schiedsrichtern jetzt schon die „Narrenfreiheit“ zugestanden wird, sich ihr eigenes Reglement zu schaffen, dann kommt das dem juristischen Terminus „Rechtsbeugung“ schon sehr nahe. Selbst Schiedsrichter in der Fußball-Bundesliga haben schon die geistige Größe besessen, eine Fehlentscheidung zu revidieren, nachdem sie eines Besseren belehrt worden sind. Aber da stehen Schiedsrichter und Funktionäre in der Amateur-Sportart Prellball natürlich drüber.

Eine Anmerkung noch in eigener Sache: Die in diesem Bericht geäußerten Ansichten und Formulierungen spiegeln nicht die Meinung des VFL Oldenburg wieder, sondern sind lediglich das Resultat meiner eigener Wut und Enttäuschung über die Selbstgefälligkeit einiger Verantwortlicher.

Detlef Schallhorn
schallhorn.strauss@t-online.de


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Autor: desc
Artikel vom 17.03.2004, 15:23 Uhr
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