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Paragliding World Cup

Mit nur einem gültigen Durchgang mussten sich die World Cup Piloten beim Saisonauftakt im italienischen Bassano zufrieden geben. Der Gewinner, Christian Maurer aus der Schweiz, flog nach einer Woche warten einen Start-Zielsieg nach Hause. Gleich zwei deutsche Piloten, darunter auch der amtierende World Cup Sieger Achim Joos, konnten sich unter den Top Ten platzieren. In der Nationenwertung flog Deutschland auf Platz 2 nach der Schweiz.

Zum Saisonauftakt der Paragliding World Cup Tour 2004 trafen sich vergangene Woche insgesamt 108 Piloten in den beiden italienischen Austragungsorten Feltre und Bassano. Wetterbedingt konnte während der sieben Wettbewerbstage jedoch nur ein Wertungsdurchgang gestartet werden. Dieser führte die Piloten vom Monte Caina über 62,9 Kilometer entlang der Bergkette nach Caltrano und Possagno, bevor sie das Ziel in der Nähe von Borso del Grappa erreichten. Die beiden Schweizer Piloten Christian Maurer und Steve Cox sicherten den Eidgenossen dabei einen Doppelsieg. Dritter wurde der Engländer Bruce Goldsmith.

Bei dem einzigen Durchgang der Woche führte ein extrem schneller Flugstil zum Erfolg. Gute Steigwerte und die unter Piloten bekannte „Rennstrecke“ bei Bassano del Grappa sorgten für eine hohe Grundgeschwindigkeit, bei der die Teilnehmer keine Zeit für unnötiges Thermiksuchen verlieren durften. Neben dem Schweizer Toppilot Christian Maurer kamen auch die meisten deutschen Piloten gut mit den Bedingungen zurecht. Allen voran Achim Joos und Norman Lausch, die mit zwei Minuten Rückstand Platz fünf und sechs belegten.

Für eine Standortbestimmung des Deutschen Teams reicht dieser Durchgang nicht aus, aber eine Tendenz kann Teamchef Stefan Mast dennoch erkennen: „Nach seinem World Cup Sieg im letzten Jahr hat Achim gleich zu Beginn gezeigt, dass seine Leistung auch nach der Winterpause für Topplatzierungen reicht. Mit Norman in den Top Ten sowie Oliver und Torsten als dritter und vierter Deutscher haben unsere Top-Piloten ihre Nominierung für die Nationalmannschaft unterstrichen. Ich bin zuversichtlich, dass die Jungs beim World Cup in Abtenau wieder um die Vergabe der Podiumsplätze mitfliegen werden.“

Der World Cup in Italien wurde als Novum in zwei unterschiedlichen Fluggebieten ausgetragen. Während der ersten vier Tage des Wettbewerbs befand sich das Hauptquartier in Feltre, wo der nahgelegene Mount Avena normalerweise beste Voraussetzungen für lange Flüge bis in die Dolomiten bietet. Doch ein Tiefdruckgebiet über Genua verhinderte mit Regen und einer tiefen Wolkenbasis während der ersten vier Wettbewerbstage sämtliche Wertungsflüge.

Auch nach dem Umzug in das zweite Fluggebiet bei Bassano del Grappa, welches südöstlich des Brentatals liegt und für seine wetterbegünstigte Lage bekannt ist, herrschten nur zeitweise gute Flugbedingungen. Zwar konnten die Piloten immer wieder kurze Flüge absolvieren und damit zumindest den zahlreichen Zuschauern etwas von ihren Flugkünsten vorführen, für einen gültigen Wertungslauf mit über 100 Piloten waren die Bedingungen aber zu widrig. Erst am letzten Tag des Wettbewerbs sorgte Hochdruckeinfluss mit viel Sonne für optimale Flugbedingungen und ermöglichte zumindest einen spannenden Durchgang.

Bis zum nächsten Wettbewerb haben die Piloten jetzt Zeit, ihr Training zu intensivieren und die beste Zeit des Jahres, das Frühjahr, zum Fliegen zu nutzen. Ernst wird es für sie wieder beim nächsten World Cup im österreichischen Abtenau. Dort werden die Piloten vom 02.05. bis 08.05. auf bessere Flugbedingungen hoffen. Danach zieht der World Cup weiter nach Frankreich (Grand Bornand) und in die Türkei (Kayseri), bevor das Finale im Oktober in Mexiko stattfindet.
Achim Joos aus Kempten 26 Jahre, Sportsoldat Sportfördergruppe Sonthofen.
"Nach meinem Gesamt Welt Cup Sieg war dies nach über sechs Monaten mein erster großer internationaler Wettkampf, bei dem ich mich erneut den 130 weltbesten Piloten stellen durfte. Leider hatten wir Pech mit dem Wetter. Beim ersten Streckenflug lag ich super in der Zeit, doch leider wurde der Wettbewerb wegen Gewittergefahr in der Luft abgebrochen. Letztendlich kam während der Welt Cup Woche nur ein Durchgang zustande. Dieser war durch die Windbedingungen anspruchsvoll. Dennoch benötigte die Spitzengruppe für die 62 Km lange Aufgabe keine 2 Stunden. Ich konnte mit geringem Zeitabstand die Ziellinie als Fünfter überfliegen. Da die Saison mit der bevorstehenden Europameisterschaft in Griechenland und noch vier weiteren Welt Cup Rennen erst begonnen hat, freue ich mich über diese Platzierung und bin motiviert für die kommenden Wettbewerbe."

Oliver Rössel aus Oberstdorf Der Frühling in Italien ist immer wieder ein Highlight, aber nur wenn das Wetter mitspielt!
Positiv ist es jedoch, dass es der Wettkampfschiemde UP mal wieder gelungen ist mit einem neuen Prototypen die Konkurrenz zu überraschen. Trotz der anspruchsvollen Verhältnisse beschloss ich meinen neuen Schirm schon im ersten World Cup zu Testen. Das Ergebnis war mit einem 11. Platz besser als erwartet und der minimale Punkteabstand in den Top-15 ist eine hervorragende Ausgangsposition für den nächsten World Cup im österreichischen Abtenau.

Norman Lausch aus Jena Zum ersten Worldcup der Saison komme ich in eines der bekanntesten Fluggebiete Europas, um dort das erste Mal zu fliegen. Herrliche Berge, gute Thermik und die weltbesten Piloten, die ihr Können miteinander messen wollen.
Natürlich habe ich für dieses Jahr ehrgeizige Pläne. Letztes Jahr hatte ich einen Podiumsplatz in der Endplatzierung knapp verpasst. Alles Training und die hohe Motivation können dem Wetter nichts anhaben, welches uns fast eine Woche auf den letzten Tag warten lässt: Und der hat es in sich. Mir kommt die Erfahrung als Testpilot in den recht turbulenten Fugbedingungen zugute und ich kann im Spitzenpulk mitfliegen, welcher sehr schnell unterwegs ist. Im Endanflug will ich nichts riskieren, zumal ich mich hier, im Gegensatz zu den meisten anderen Piloten, überhaupt nicht auskenne und mache vorher maximale Höhe. Das war auch gut so, denn viele Piloten müssen sich dem starken Talwind geschlagen geben und kommen nicht ins Ziel.
Für mich ist der 6. Platz ein hervorragender Saisonauftakt, die letzten 2 Jahre habe ich den 1. Worldcup immer verpatzt. Der Abstand von rund 2 Minuten auf den Ersten ist sehr klein und meine Punktzahl von über 950 ein guter Start, so richtig Gas zu geben.
Natürlich habe ich außer der fantastischen Kulisse auch den italienischen Cappuccino genossen. Der Event war professionell organisiert und jeder von uns ist gespannt auf die nächsten Läufe in Abtenau.

Torsten Siegel aus Tettnang „Nach nur einem Durchgang kann man leider nicht viel sagen. Den Start habe ich sehr gut erwischt, dann bin ich aber etwas zu verhalten geflogen und der Führungspulk konnte sich absetzen. Spannend war der Versuch, mit ein paar Piloten wieder zu den Führenden aufzuschließen. Wir haben extrem viel gepuscht und zweimal fast den Anschluss geschafft, aber am Ende hat es dann doch nicht ganz gereicht. Zumindest ist nach diesem Flug die Winterpause vergessen und vor dem nächsten World Cup in Abtenau habe ich auch wieder mehr Zeit zum Trainieren. Und mit mehr Training und besserem Wetter wird dann wieder angegriffen.“

Teamchef Stefan Mast aus Gmund a. Teg „Nach seinem World Cup Sieg im letzten Jahr hat Achim gleich zu Beginn gezeigt, dass seine Leistung auch nach der Winterpause für Topplatzierungen reicht. Mit Norman in den Top Ten sowie Oliver und Torsten als dritter und vierter Deutscher haben unsere Top-Piloten ihre Nominierung für die Nationalmannschaft unterstrichen. Ich bin zuversichtlich, dass die Jungs beim World Cup in Abtenau wieder um die Vergabe der Podiumsplätze mitfliegen werden.“

Ergebnisse: alle Ergebnisse unter: http://www.paraglidingworldcup.org/Results/2004/Italy/index.htm


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Original-Pressemitteilung
Artikel vom 14.04.2004, 15:33 Uhr
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