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Squash: (Squash Club Deisenhofen)
Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle München
 
Gerechte Punkteteilung beim Lokalderby in Deisenhofen

Die Bundesliga Damenmannschaft des Squash Clubs Deisenhofen hatte das Team der Squash Insel Taufkirchen zu Gast.

Es wurde der erwartete schwere Gang. Beide Teams konnten in Bestbesetzung antreten und der Überraschungscoup der Deisenhofner Damenmannschaft im Hinspiel war Schnee von gestern. Das bayerische Lokalderby in Deisenhofen versprach hochklassige und spannende Matches und wegen des Lokalkolorits auch einige Brisanz. Auch boten einige Begegnungen Revanchecharakter: So war die komplette Deutsche Juniorinnen Nationalmannschaft, die sich bereits eine Woche vorher in Taufkirchen auf den Bayerischen Squash Jugend Einzelmeisterschaften duelliert hatte, wieder aufgeboten und trat gegeneinander an und auch die Treffen der Deutschen Einzelmeisterschaft vor zwei Wochen waren noch präsent.

Bereits in der aller ersten Partie: Stephanie Müller, 17 Jahre jung, (U19 Nationalspielerin) aus Deisenhofen gegen die erst fünfzehnjährige Lisa Sedlmeier (U17 Nationalspielerin) sollte erste Herzklopfer auf beiden Seiten aufbieten. Stephanie gewann zwar locker den ersten Satz mit 9:3, aber Lisa kam wie ausgewechselt und topp neu eingestellt aus der Satzpause und trotz heftiger Gegenwehr war Stephanie im zweiten Satz plötzlich mit 7:9 im Hintertreffen. Wie es in Stephanie arbeitete, konnten die Zuschauer förmlich greifen und Lisa war im dritten Satz gegen die förmlich explodierende Stephanie chancenlos: Lisa ging mit 9:0 unter. Auch im vierten Satz ließ Stephanie dann nichts mehr anbrennen, gewann mit 9:3 und sicherte damit Deisenhofen nach 45 Minuten Spielzeit den ersten Punkt.

Die zweite Begegnung sollte noch interessanter werden. Es war die Neuauflage des Endspiels um die Bayerische Jugend Einzelmeisterschaft in der Königsklasse, der Mädchen U19: Sina Wall Deisenhofen (U19 Nationalspielerin) gegen Astrid Kern (ebenfalls U19 Nationalspielerin) aus Taufkirchen. Eine Woche zuvor noch hatte Sina mit 3:1 triumphiert und den Pokal für die Bayerische Meisterschaft nach Deisenhofen geholt. An diesem Wochenende aber wollte Astrid die Revanche erzwingen. Sina führte im ersten Satz bereits klar und hatte mehrere Satzbälle, als sich die willenstarke Astrid Punkt für Punkt heranarbeitete und den ersten Satz in der Verlängerung mit 10:8 für sich entschied. Im zweiten Satz drehte Sina den Spieß um, war deutlich besser und konnte mit 9:4 den Satzausgleich herstellen. Der dritte Satz zeigte das gleiche Bild, nun allerdings umgedreht, denn diesmal war Astrid mit 9:4 wieder oben auf. Im vierten Satz hielt Sina nochmals voll dagegen, aber Astrid war nicht mehr zu stoppen. Sie gewann mit 9:6 und stellte damit in der Partie den Ausgleich zum 1:1 her.

Wer nun geglaubt hatte, an Dramatik gäbe es nun keine Steigerung mehr, sollte eines besseren belehrt werden: Die Partie der beiden Spitzenspielerinnen (beide Kolleginnen in der Deutsche Nationalmannschaft) sollte alles Toppen. Die frischgebackene Deutsche Meisterin 2007, Kathrin Rohrmüller aus Taufkirchen, hatte im Halbfinale der Deutschen Meisterschaften vor drei Wochen die Deisenhofner Nummer eins Carola Weiß (danach dritte der Deutschen Meisterschaften) noch mit 3:1 ausgeschaltet. Und trotz heftiger Gegenwehr hatte Kathrin auch diesmal scheinbar Carola fest in Griff, gewann die ersten beiden Sätze jeweils mit 9:4 und der Spielgewinn war bereits greifbar. Aber Carola hatte keineswegs vor, kampflos aufzugeben. Vielleicht war sich Kathrin etwas zu sicher, vielleicht auch war Carola etwas mehr stimuliert durch die heimische Zuschauerkulisse, der dritte Satz jedenfalls ging zur Überraschung aller plötzlich glatt mit 9:0 an Carola und auch Durchgang vier wurde mit 9:3 zugunsten Carola in den Spielberichtsbogen eingetragen. Die Partie wurde bei 2:2 nach Sätzen quasi neu gestartet, Satz fünf musste entscheiden. Bis 5:5 war Gleichstand bei den beiden Konkurrentinnen, dann allerdings erarbeitete sich Kathrin scheibchenweise Vorteile, zog Punkt für Punkt davon und der fünfte Satz endete nach knapp einer Stunde Spielzeit schließlich 9:5 für Kathrin. Da spielt es auch keine Rolle, dass Carola nach Einzelpunkten am Ende 33:30 vorne lag - dank Kathrins Energieleistung ging Taufkirchen mit 2:1 nach Spielpunkten in Vorlage und Deisenhofen blieb, bei noch einer ausstehende Partie, maximal die Aussicht auf ein Unentschieden.

Die Entscheidung, ob doch noch ein Punktgewinn für Deisenhofen möglich war, lag nun auf den Schultern der neunzehnjährigen Pamela Hathway. Das Deisenhofer Urgewächs, ebenfalls Mitglied des Deutschen Damen-Nationalkaders, machte ihrer Gegnerin Iris Stockbauer aber keinerlei Gastgeschenke. Ziemlich schnell und unspektakulär ging die Partie mit 9:0, 9:1 und 9:1 an Pamela: Iris kam nie richtig ins Spiel, so druckvoll agierte Pamela. Damit erzielt sie den Ausgleich zum 2:2 und die gerechte Punkteteilung.

Squash auf höchstem Niveau - die Anhänger beider Clubs jedenfalls hatten eine hochdramatische Begegnung sehen dürfen und unter den zahlreichen Besuchern auf der Tribüne dürften sich durchaus einige neue Squashfans für die Zukunft gefunden haben. Unter den Fans waren auch Karin Berière, die eigentliche Nummer Eins des Deisenhofner Damenteams, die überglücklich Mutterfreuden entgegensieht und Herr Kunze, Chef des Oberhachinger Hightech Unternehmen „Kunze - The Heatmanagement Company“, der sich erneut für den Squash Club Deisenhofen engagiert und seine finanzielle Unterstützung zugesagt hat. Damit ist die Finanzierung des Bundesligaspielbetriebs der Damenmannschaft in der kommenden Saison bereits jetzt sichergestellt.

Es zeigt sich auch die alte Weisheit: Konkurrenz belebt das Geschäft. Im Münchner Süden jedenfalls hat sich bezüglich Damensquash mit Deisenhofen und Taufkirchen eine absolute Spitzenregion herauskristallisiert, konkret ablesbar an den aktuellen Berufungen in den Deutschen Nationalkader im Damen- und besonders natürlich im Mädchenbereich, wo Deisenhofen und Taufkirchen derzeit in der U19 und U17 deutschlandweit konkurrenzlos sind.

Unter dem Strich bleibt das Deisenhofner Damenteam in der Bundesliga mit 9:3 Punkten weiterhin ungeschlagen und hat seinen zweiten Tabellenplatz weiter gefestigt. Aber auch für Taufkirchen hat sich das Wochenende gelohnt: Mit dem Punktgewinn konnten sie an Gütersloh (verlor gegen Meister Bordesholm) vorbeiziehen und rangieren jetzt auf dem dritten Tabellenplatz mit drei Punkten Differenz zur Lokalkonkurrenz aus Deisenhofen.


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Autor: dimu
Artikel vom 11.02.2007, 14:43 Uhr
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