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Rugby: (Eintracht Frankfurt)
Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Frankfurt
 
Rugby-Krimi in Frankfurt

Im Viertelfinale des Ligapokals des Deutschen Rugbyverbandes gelang der Eintracht ein Unentschieden gegen die zweite Mannschaft des Erstligisten TSV Handschuhsheim. Eine normalerweise anschließende Verlängerung des Spiels mit 2 x 15 Minuten war wegen der einbrechenden Dunkelheit und fehlendem Licht auf dem Platz der Philipp-Holzmann-Schule nicht möglich. Beide Mannschaften einigten sich auf eine Wiederholung des Spiels Anfang nächsten Jahres.
Schiedsrichter Zöller musste sich zunächst beim Frankfurter Zeugwart eine Spielhose ausleihen, um in korrekter Montur das Spiel um 15 Uhr anpfeifen zu können. Danach entwickelte sich ein regelrechter Krimi, der bis zur letzten Minute spannend blieb. Das SGE-Team um Mannschaftskapitän Thomas Nöth und Trainer Günter Foossen ging auch an diesem Samstag relativ ruhig auf den Platz. Der Sieg gegen Karlsruhe und zuletzt der deutliche Sieg gegen Marburg hatten gezeigt, dass die Frankfurter auf dem richtigen Weg sind. Alle waren eher gespannt, welche Mannschaft die Löwen nach Frankfurt geschickt hatten, spielte doch fast zeitgleich die Erste der Löwen auf eigenem Platz gegen den Heidelberger RK.
Handschuhsheim zeigte gleich zu Beginn eine Qualität von Rugby, die die Frankfurter zunächst gehörig unter Druck setzte. Bei den Gassen, den Gedrängen und insbesondere in den Offenen musste die Eintracht oft den Kürzeren ziehen. Doch gelang es den Löwen nicht, hieraus einen Vorteil zu ziehen. Immer wieder kam es zu regelrechten Abwehrschlachten vor dem Frankfurter Malfeld – ohne Erfolg für die Handschuhsheimer. In der Mitte der ersten Halbzeit begann der Druck der Löwen nachzulassen und es gelang Frankfurt mehrmals, dem gegnerischen Mal gefährlich nahe zu kommen. Vielleicht war es der Gedanke an die Pause oder der Tribut für ein sehr Kräfte zehrendes Spiel: In der 36ten Minute gelang dann doch noch der erste Versuch der Handschuhsheimer. Doch dem nicht genug: In der 39ten Minute folgte ein sehr schön herausgespielter Versuch aus einem Offenen zum 0:10 Pausenstand.
Doch Frankfurt gab nicht auf, und in der zweiten Halbzeit zeigte sich, dass nun die Löwen ihrem starken Auftritt Tribut zollen mussten. Immer wieder entwickelten sich gefährliche Situationen vor dem gegnerischen Malfeld, die endlich in der 81. Minute mit einem Versuch durch Chatterjee und einer Erhöhung durch Mark Sztyndera gekrönt werden konnten. Doch die Löwenantwort ließ nicht lange auf sich warten: Ein versuchter Kick aus der eigenen 22 wurde abgeblockt und zum Versuch für die Handschuhsheimer umgemünzt. Die Erhöhung gelang nicht, und so stand es nach 85 Minuten 7:15. In der 76ten Minute bekam die Eintracht einen Strafkick zugesprochen, den Sztyndera zum 10:15 setzte. Und dann geschah das, was keiner mehr erwartetet hatte. Es war so als hätten die Frankfurter gerochen, dass noch mehr zu holen ist. Die Löwen wurden heftig unter Druck gesetzt. Mehrphasige Angriffe, alle vor dem Mal der Löwen, wurden in der 80. Minute durch einen schnell ausgeführten Strafkick von Johann Schewe belohnt. Die Erhöhung gelang nicht, und so pfiff Zöller nach ca. 4 Minuten Nachspielzeit das Spiel mit einem Unentschieden ab. Ein grandioser Erfolg für die Eintracht Rugger, die sich bis zum Schluss nicht aufgegeben haben und das Spiel damit nochmals wendeten.
Da der Platz keine Flutlichtanlage hat und ein Unentschieden eine 2 x 15 minütige Verlängerung erfordert, einigten sich beide Teams auf ein Wiederholungsspiel Anfang nächsten Jahres in Frankfurt. Zwischenzeitlich war es so dunkel geworden, dass nicht weitergespielt werden konnte.
Kapitän Nöth und Trainer Foossen können stolz auf ihr Team sein, das an diesem Samstag ein tolles Spiel geliefert hat – auch wenn gegen solch einen starken Gegner die Schwächen im Offenen und in der Unterstützung offensichtlich wurden. Hier muss nachgearbeitet werden.
Aber auch Dank an die Handschuhsheimer, die sich als sehr faire Gegner erwiesen und trotz des Unentschieden manch lobendes Wort für den Regionalligisten aus Frankfurt fanden. So soll Rugby sein.

Für die Eintracht spielten: Frera U., Wagener S., Zöllner M., Jakobs A., Deichmann M., Frera J., Styndera C., Volkmann J.-H., Chatterjee A., Stein B., Weiß M., Maus J., Nöth T., Dhinaun F., Steinmann K., Wender S., Styndera M., Schewe J., Bangert D., Keppler F., Schwarz T., Autheman E.. Trainer: Günter Foossen / Thomas Nöth Support: Wodarz S., Völker C. und Mittelstädt J..
Danke an das Publikum!


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Eintracht Rugby [zeigen]
Autor: sewa
Artikel vom 13.12.2004, 16:32 Uhr
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