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Volleyball:
(ASV 1976 Rauschenberg)

Der Anfang ist gemacht

 
Für viele junge Sportler ist der Einstieg in ihren Sport von prägender Bedeutung. Häufig können sie sich noch Jahre später an ihr erstes Spiel, ihren ersten Wettkampf, zumeist positiv, erinnern. Für Viele ist es Anreiz zu mehr Ehrgeiz und klar besserer Motivation.

Ein gutes halbes Jahr hatten sich Ellen, Fine, Emily und Daria auf ihr erstes Volleyballspiel speziell vorbereitet. Nach dem Regelwechsel vor wenigen Jahren, wonach die Annahme nicht mehr direkt zurückgespielt werden darf, hat eine Anfängervariante des Spiels, mit Auffangen des 2. Balls, zunehmend an Bedeutung gewonnen.

In Biedenkopf spielten 18 von insgesamt 22 teilnehmenden Mannschaften aus 4 Vereinen, bzw. Orten in dieser Wettbewerbsvariante. Leider war ein Verein noch weiter zurück. Der durfte seine, noch weiter vereinfachte Regelvariante, die fast schon nichts mehr mit Volleyball zu tun hat, spielen und hatte es damit noch leichter. Klar, dass sich dieser Vorteil in den Ergebnissen wiederspiegelte.

In 2 Turnieren mit jeweils 9 Teams aufgeteilt, spielten die beiden Mannschaften des ASV Rauschenberg in einer Staffel mit drei 3-er Vorrundengruppen. Während das Duo Ellen Kappler / Fine Bödicker als Gruppenerste später um die Plätze 1 - 3 spielen durfte, musste das Duo Emily Rühl / Daria Smolarczyk in die Platzierungsrunde um die Plätze 7 - 9.

Emily und Daria blieben zwar nicht ohne Satzgewinn, mussten letztlich aber ohne einen Sieg die Heimreise antreten. Auch für Ellen und Fine gab es in der Endrunde gegen zwei Jungenteams aus Hartenrod und Biedenkopf, trotz tapferer Gegenwehr nichts zu holen.

Mit vielen neuen Eindrücken und in der festen Überzeugung beim nächsten Turnier besser abzuschneiden, trat der Rauschenberger Tross nach 3 Stunden Spielzeit, die Heimreise an. Der Anfang ist gemacht.

H.-D. Henkel


Autor: hehe
Artikel vom 11.02.2018, 23:55 Uhr

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